Aschl investiert sechs Millionen Euro

Aschl investiert sechs Millionen Euro

Der Entwässerungsspezialist Aschl verlegt innerhalb von Pichl bei Wels (Bezirk Wels-Land) seinen Firmenstandort.

Der Vertrag für ein 17.000 m2 großes Grundstück im Betriebsbaugebiet Inn ist unter Dach und Fach. Der Neubau soll 2016 bezogen werden. Mehr als sechs Millionen Euro werden investiert.

„Die Mitarbeiter beginnen bereits Wunschzettel zu schreiben“, freut sich Geschäftsführer und Firmengründer Roman Aschl. „Mir ist wichtig, dass sie bereits bei der Planung eingebunden sind. Arbeitszeit ist auch Lebenszeit, sich am Arbeitsplatz wohl zu fühlen hat oberste Priorität.“

Aschl investiertEnde 2000 hatte sich das Unternehmen am aktuellen Standort in Geisensheim niedergelassen, einem aufwendig revitalisierten Bauernhof. Von damals 7 ist die Mitarbeiterzahl auf mittlerweile 45 gestiegen. Nicht nur in den Büros, auch in den anderen Abteilungen wie dem Lager hat man die Kapazitätsgrenzen erreicht. Bei jährlichen Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich mag das nicht überraschen.
Am neuen Standort solle auch eine Fertigungslinie für das neue Produkt Parkdeckrinne entstehen, kündigt Roman Aschl an. Mit dieser „Securin“ getauften Innovation zur effizienten Entwässerung von Parkhäusern „werden wir den Markt im Sturm erobern“, ist er sicher. Die ersten Verkaufsmonate verheißen eine glänzende Zukunft, vor allem deshalb, da die Rinne absolut dicht ist und den Betreibern teure Sanierungen erspart.
Mit den Entwicklungen immer einen Schritt voraus zu sein ist das Erfolgsrezept der Ideenschmiede, die allein in den vergangenen acht Monaten drei Patente angemeldet hat. Edelstahl Sonderanfertigungen sind nicht die Ausnahme, sondern Standard. So werden beispielsweise für Fliegerhorste spezielle Schwerlastrinnen gefertigt.

2011 hat die Aschl GesmbH knapp zehn Millionen Euro umgesetzt. Bereits 30 Prozent der Produkte werden in Deutschland abgesetzt. In wenigen Jahren würden es bis zu 70 Prozent sein, erwartet Roman Aschl einen gewaltigen Schub. Kaum ein großes Bad, das nicht auf eine Entwässerung made bei Aschl setzt, wie jüngst das erste Passivhaus-Hallenbad Europas, das „Bambados“ im deutschen Bamberg oder die Eurotherme in Bad Schallerbach. Viele Gastronomieküchen, Fleisch- und Backwarenhersteller, Weinkeller, Sportanlagen, Terrassen etc. werden mit Rinnen aus Pichl entwässert, Tendenz stark steigend. Auch der private Hausbauer kann seine Dusche und Wellnessoase stilvoll mit Aschl-Badrinnen entwässern. Hier geht es zu den Referenzen.

Nicht nur bei Entwässerungssystemen, sondern auch bei Installationskomponenten aus Edelstahl wie zum Beispiel Armaturen, Rohrkupplungen oder Kugelhähnen ist Aschl führender Anbieter. Insgesamt 700.000 Teile sind ab Werk sofort versandbereit. Jede Bestellung bis 14 Uhr wird aufgrund einer hocheffizienten Lagerlogistik noch am selben Tag versandt. Diese extrem kurze Lieferzeit und hohe Zuverlässigkeit sind für Installateure ein unschätzbarer Vorteil. Bereits mehr als die Hälfte aller österreichischen Installationsbetriebe setzt auf Aschl als Partner. „Wir wollen bei Be- und Entwässerungssystemen Komplettanbieter sein – alles aus einer Hand bekommen zu können ist für die Kunden ein großer Vorteil“, betont Roman Aschl. So habe das Unternehmen unter anderem bereits Komplettverrohrungen für Hochbehälter oder Kanalpumpwerke geliefert, ebenso Behälterstationen oder überdimensionale Rohrverteiler gefertigt. Dass dann in der Praxis alles so klappt und fließt wie geplant, dafür liefert ein hauseigenes Strömungslabor speziell bei schwierigen Aufgaben immer wieder wichtige Erkenntnisse.

Edelstahl in Bestform