Fettabscheider Erdeinbau

FETTABSCHEIDER ERDEINBAU EUROLUBE

Montage-, Wartungs- und Betriebstagebuch Eurolube SUB Fettabscheider Erdeinbau

EUROLUBE SUB Fettabscheider Erdeinbau NG2, NG4

Fettabscheider Erdeinbau Auschl

 

Vorteile:
– kompakte Bauweise
– geringes Volumen – weniger Entsorgungskosten
– Probenahme von oben über Wartungsöffnung möglich
– integrierte Auftriebssicherheit durch Formschluss mit dem umgebenden Boden
– transportfreundlich
– montagefreundlich
– geringes Gewicht
– Ausführung ohne Trennung zwischen Schlammfang und Abscheider gemäß prEN 1825-1
– hohe Beständigkeit gegen chem. Einflüsse
– Einbauhöhe variierbar

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enthaltene Einbausysteme:
-Zu- und Ablauf mit Spitzenden zum Anschluss von HT-, PE- oder KMLRohr

optional Fettabscheider Erdeinbau:
– Probenahmeschacht
– Schachtverlängerung
– Schachtabdeckung Klasse B,C und D in Verbindung mit bauseitiger Lastverteilungsplatte

Fettabscheider Erdeinbau

EUROLUBE FETTABSCHEIDER Erdeinbau VERLEGUNG UND MONTAGE

Fettabscheider aus PE für Erdeinbau EUROLUBE SUB NG2, NG4

1. VORARBEITEN

1.1. Anlieferung, Zufahrt und Entladung

Die Zufahrt zur Baugrube muss unabhängig von der Witterung für LKW geeignet sein. Die Entladung muss bauseitig durch Kran, Stapler oder Bagger sichergestellt werden.
Aufgrund des Gewichtes von max. 140 kg lassen sich die Fettabscheider mit einem Bagger oder ggf. auch per Hand in die Baugrube setzen.

1.2. Kontrolle der Lieferung

Die Lieferung ist auf Vollständigkeit und eventuelle Transportschäden zu kontrollieren. Beschädigte Teile dürfen nicht eingebaut werden.

1.3. Baugrube Fettabscheider Erdeinbau

Die Baugrube muss mindestens 20 cm tiefer ausgeschachtet werden, da für den PE-Behälter ein ebenes, verdichtetes Sand- bzw. Sand-Kies-Auflager zu schaffen ist.  Die Baugrube sollte so groß sein, dass rings um den PE-Behälter mindestens ein  0,50 m breiter Arbeitsraum verbleibt. Sollen Verdichtungsmaschinen eingesetzt werden, ist dies entsprechend zu berücksichtigen. Im übrigen müssen die Mindestarbeitsraumbreiten nach DIN 4124 entsprechend den Unfallverhütungsvorschriften eingehalten werden. Die Grubenwände müssen entsprechend der Unfallverhütungsvorschrift ,,Bauarbeiten“ (VBG 37) und DIN 4124 geböscht oder verbaut werden. Maximale Einbautiefen nicht überschreiten! Bei der Herstellung des Auflagers Schachtaufbau berücksichtigen!

2. EINBAU FETTABSCHEIDER ERDEINBAU

2.1. Entladen

Anschlagmittel sind nur an den beiden dafür vorgesehenen Ösen am Behälter anzubringen. Auf eine ausreichende Tragfähigkeit und Länge der Anschlagmittel ist zu achten. Der Neigungswinkel des Anschlagmittels darf höchstens 30° betragen. Der Behälter ist dementsprechend robust gefertigt. Dennoch ist hartes Aufsetzen, Anstoßen oder fallen lassen zu vermeiden. Insbesondere sind die Ein- und Auslauf-stutzen zu schützen. Abscheider nur leer, ohne Wasserfüllung heben. Wasser ist vor dem Anheben des Abscheiders zu entfernen. Abscheider nicht an den Anschlussrohren anheben.

2.2. Versetzen des Abscheiders

Der Abscheider ist entsprechend der gültigen Bauzeichnung auf das ebene und verdichtete Sand- oder Kies-Sand-Auflager (mindestens 20 cm hoch) zu setzen und auszurichten. Die Fließrichtung und die Anschlüsse sind zu beachten! Werkseitig wir jeweils der Zulauf und Ablauf des Abscheiders gekennzeichnet. Beim EUROLUBE-SUB ist der Fettabscheider mit dem Schlammfang in einem Behälter integriert. Dem Abscheider ist ein Probenahmeschacht P nachzuschalten. Nach dem Versetzen ist die gesamte Anlage auf ihre planmäßige Lage zu prüfen.

2.3. Anschlüsse

Die Anschlüsse des Abscheiders sind als Stutzen für Rohre aus PEHD gemäß DIN 19537 ausgeführt. Der Anschluss von PVC-Rohren und von SML-Rohren ist möglich. Für die Ausführung der Anschluss- und Verbindungsleitungen DIN EN 1610 ,,Verlegung und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen“ beachten. Das Gefälle von Zu- und Ablaufleitung muss mindestens 2% (1:50) betragen.

2.4. Be- und Entlüftungsleitungen

Zu- und Ablaufleitungen von Fettabscheidern sind ausreichend zu be- und entlüften. Die Lüftungsleitungen sind in unmittelbarer Nähe vor und hinter dem Abscheider anzuschließen und über Dach zu führen.

2.5. Schachtaufbau Fettabscheider Erdeinbau

Zur Höhenanpassung an die Geländeoberkante ist ein PE-Schacht vorgesehen. Der PE-Schacht besitzt oben die gleiche Aufnahme für den PE-Deckel wie der Abscheider. Die Profilringe im übrigen Bereich sind so gestaltet, dass sie exakt in die Deckelaufnahme des Abscheiders passen. Alle 3 cm lässt sich der Schacht an einem der Profilringe z.B. mit einer Stichsäge auf die erforderliche Länge kürzen. Die erforderliche Schachthöhe hGOK ist von der Auflagefläche des Deckels des Abscheiders bis zur gewünschten Geländeoberkante zu ermitteln. Bei begehbarer Ausführung ist das erforderliche Höhenmaß des PE-Schachtes gleich dem Maß hGOK. Bei befahrbarer Ausführung Kl. B ist das erforderliche Höhenmaß des PE-Schachtes gleich dem Maß hGOK – Höhe der Lastverteilungsplatte und der Schachtabdeckung. Ist der Schacht auf das richtige Maß gekürzt, so wird in die Aufnahme der Behälteröffnung ringsum ein Dichtband aus ButylKautschuk gelegt und anschließend der PE-Schacht in diese Dichtmasse gepresst.

2.5.1. Begehbare Schachtabdeckung

Die begehbare Schachtabdeckung besteht aus einem stabilen PEDeckel, der entweder direkt in die Aufnahme am Behälter oder in die Aufnahme am PE-Schacht gelegt wird. Die Oberkante der Deckelaufnahme sollte möglichst genau mit der Geländeoberkante übereinstimmenn. Der Deckel wird so eingelegt, dass die am Rand befindliche Nase in die Vertiefung der Deckelaufnahme greift. Mit einem Maul- oderm Ringschlüssel SW 10 lässt sich der Deckel auf der gegenüberliegenden Seite verriegeln und damit gegen unbefugtes Entfernen sichern. Vor dem Einlegen Deckel und Deckelaufnahme säubern. Beim Einlegen auf den einwandfreien Sitz der umlaufende Deckeldichtung achten.

2.5.2. Befahrbare Schachtabdeckung

Für die Schachtabdeckung Kl. B ist eine Lastverteilungsplatte erforderlich. Zur Anpassung an die Geländeoberkante wird der PE-Schacht entsprechend gekürzt, dabei sind die Höhen der Lastverteilungsplatte und Schachtabdeckung zu berücksichtigen. Wie unter 2.5 beschrieben wird der PE-Behälter, ggf. mit Schacht, eingebaut. Das Verfüllen endet 4 cm unter der Oberkante des PE-Behälters bzw. des Schachtes. Auf diesem Niveau ist eine ebene, gut verdichtete Auflagerfläche (Ø 1,8 m) für die Lastvertei-lungsplatte zu schaffen. Die Lastverteilungsplatte wird konzentrisch über die Behälteröffnung gesetzt. Der Spalt zwischen Lastverteilungsplatte und Fettabscheider bzw. Schacht wird mit ButylKautschuk (Kartusche) sorgfältig abgedichtet. Die Schachtabdeckungen kann mit flachen Ausgleichsringen und Mörtel exakt an die Geländeoberkante angepasst werden. Abdeckungen und Schachtaufbau erst nach Abbinden des Mörtels, frühestens nach 72 Stunden belasten.

2.6. Verfüllmaterial

Als Verfüllmaterial dürfen nur ,,nichtbindige“ Böden (Gruppe 1 gemäß Tab. 1, ATV-A 127) eingesetzt werden. Nichtbindige Böden der Gruppe 1 lassen sich gut verdichten. Liegt nichtbindiger Boden vor, kann der Aushub zum Verfüllen verwendet werden. Andernfalls ist geeignetes Verfüllmaterial, z.B. Sande, sandige Kiese, Brechsand zu beschaffen und einzusetzen. Achtung: Das Verfüllmaterial darf keine größeren oder scharfkantigen Steine o.ä. Gegenstände enthalten, da diese die Behälterwand beschädigen könnten.

2.7. Verfüllen / Verdichten

Der Behälter wird in die gewünschte Position auf die Auflagefläche gestellt. Die Baugrube wird nun schichtweise verfüllt und verdichtet. Dazu wird das Verfüllmaterial gleichmäßig rings um den Behälter jeweils nur bis zu einer Schütthöhe von etwa 15 cm eingebracht und anschließend verdichtet. Beim Verdichten ist darauf zu achten, dass keine Verformungen oder gar Beschädigungen an dem Behälter auftreten. Es wird zunächst bis zur Höhe der Rohrleitungsbettung verfüllt. Die Zu- und Ablaufleitungen werden angeschlossen und auf Dichtigkeit geprüft. Die Rohrleitungen und Anschlüsse sind sorgfältig einzubetten und dürfen im Laufe dieser Arbeiten nicht beschädigt oder übermäßig belastet werden. Danach weiter verfüllen. Es empfiehlt sich per Hand (Handstampfer) zu verdichten bzw. nur leichte Verdichtungsgeräte (ATV A 139) wie z.B. leichte Vibrationsstampfer einzusetzen.

3. ABSCHLIESSENDE ARBEITEN Fettabscheider Erdeinbau

3.1. Typenschild

Typenschild lösen und an der Oberkante der Schachtverlängerung anschrauben bzw. an der Lastverteilungsplatte gut lesbar andübeln. Das Typenschild aus Aluminium ist werkseitig an der Oberkante des Abscheiders angeschraubt.
Typenschild FettabscheiderDas Typenschild informiert über:
-Typbezeichnung
-Bauaufsichtliche Zulassung
-Nenngröße
-Gesamtinhalt
-zulässige Speichermenge an Fetten und Ölen
-Schichtdicke der zulässigen Speichermenge
-Produktionsnummer und Baujahr

3.2. Reinigen  Fettabscheider Erdeinbau

Nach Abschluss der Montagearbeiten muss der Abscheider gründlich gereinigt werden. Mörtelreste, Holz, Papier, Schwimmstoffe und Abfälle sind vor der Dichtheitsprüfung und der Inbetriebnahme unbedingt zu entfernen.

3.3. Inbetriebnahme

Zur Inbetriebnahme ist der Fettabscheider über den Zulauf bis Sohle-Auslaufrohr mit Wasser füllen. Die Anlage ist vollständig gefüllt, wenn im Probenahmeschacht deutlich Wasser ins Kanalnetz abläuft. Danach Schachtabdeckungen einlegen und ggf. verriegeln.

BETRIEBS- UND WARTUNGSHINWEISE Fettabscheider Erdeinbau aus PE EUROLUBE SUB NG2, NG4

1. AUFBAU UND FUNKTION

Der Fettabscheider verfügt über eine Kammer, die sowohl als Schlammfang als auch als Abscheider dient. Einströmendes Abwasser durchfließt die Trennzone, abgeschiedenes Fett sammelt sich als Schicht im Fettsammelraum über dem Wasserspiegel, Sinkstoffe setzen sich im Bodenbereich ab.

2. INBETRIEBNAHME DER ANLAGE

Vor Inbetriebnahme sind aus der Anlage sämtliche Fremdkörper wie z.B. Mörtelreste, Holz, Papier, Schwimmstoffe bzw. Abfälle zu entfernen. Das Typenschild ist gut lesbar anzubringen. Zur Innbetriebnahme ist der Fettabscheider über den Zulauf bis Sohle Auslaufrohr mit Wasser ins Kanalnetz abläuft. Danach Schachtabdeckungen einlegen und ggf. verriegeln.

3. WARTUNG Fettabscheider Erdeinbau

3.1. Reinigung und Entsorgung

In 14-tägigen, mindestens jedoch in monatlichen Abständen ist die Anlage von den abgeschiedenen Fetten und Sinkstoffen zu entleeren. Die maximal zulässigen Schichtdicken von Schlamm und Fett dürfen dabei nicht überschritten werden (siehe Typenschild). Diese Arbeiten sollten möglichst bei Betriebsruhe durchgeführt werden, um Störungen und Geruchsbelästigungen zu vermeiden.
Vorgehensweise:
-Abdeckung öffnen
-Inhalt des Fettabscheiders komplett absaugen. Insbesondere Ablagerungen am Boden gründlich entfernen.
-Wände und Ein-/Auslaufteile mit HD-Gerät von anhaftenden Bestandteilen reinigen. Reinigungswasser absaugen.
-Nach Abschluss der Reinigungsarbeiten ist die Anlage wieder vollständig mit Wasser aufzufüllen.
-Danach Schachtabdeckung wieder einlegen und ggf. verriegeln.

3.2. Probenahme

Abwasserproben werden aus dem Probenahmeschacht entnommen bzw. alternativ über eine im Fettabscheider integrierte Probenahmemöglichkeit.

3.3. Inspektion Fettabscheider Erdeinbau

Die regelmäßige Inspektion der Anlage dient der Betriebssicherheit. Die Inspektion ist jährlich in Verbindung mit einer Entsorgung durchzuführen.

3.4. Sicherheitsvorschriften

Die Unfallverhütungsvorschriften für Fettabscheider Erdeinbau sind zu beachten, insbesondere:
-Während der Reinigung oder anderen Arbeiten am Abscheider ist Rauchen und Umgang mit offenem Feuer strengstens untersagt. Faulungsvorgänge können zur Methangasbildung führen.
-Muss in Ausnahmefällen (z.B. bei Inspektionen) in den Abscheider eingestiegen werden, so ist zuvor der Abscheider komplett zu entleeren und das Dampf/Luftgemisch abzusaugen. Es ist sicherzustellen, dass die Atmosphäre im Abscheider ungefährlich ist.
-Wird in die Anlage eingestiegen, so sind eingestellte Leitern gesondert zu sichern. Auf der glatten Oberfläche des PEBehälters können Leitern leicht wegrutschen.
-Ein Beobachter muss ständig Kontakt mit dem Eingestiegenen halten.

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