Die technische Ausstattung der Securin
ist überzeugend, vor allem
der Anschluss der Abdichtebene,
begründet Stefan Pfunder vom Koblenzer
Architektur- und Ingenieurbüro „Architekt
BDA jens j. ternes“. Auch habe
die Parkdeckrinne den Vorteil einer geringen
Einbauhöhe, das sei besonders
beim Projekt Schängel Center ein wichtiges
Kriterium gewesen. Dass alle Komponenten
in Edelstahl ausgeführt sind,
sei ebenso Klasse. Denn Auftausalz könne
hier im Gegensatz zu bloß verzinktem
Material keine Schäden durch Korrosion
verursachen.
Mit der patentierten Parkdeckrinne Securin
hat Aschl neue Standards in der
Entwässerung von Parkhäusern gesetzt.
Bei einer Sanierung wie in Koblenz, aber
auch bei einem Neubau, können spürbar
Kosten gesenkt werden. Größter Vorzug
ist die absolute Dichtheit selbst bei Dehnungsrissen.
Das Wasser fließt selbst
dann über die Parkdeckrinne ab und
verhindert so Schäden am Bodenaufbau.
Zudem kann die Parkdeckrinne durch
eine stufenlose Höhenjustierung schnell
eingebaut und millimetergenau an das
Niveau des Bodenbelages angeglichen
werden. „Das zählt in der Praxis, weil
Zeit und Kosten gespart werden“, unterstreicht
Aschl-Abteilungsleiter der
Entwässerungstechnik Clemens Zechmeister.
Die Rinne kann beliebig verlängert
werden und bleibt dennoch absolut
dicht: dank einer NBR-Dichtung, die zudem
vierfach verschraubt wird.
Zurück zum Einkaufszentrum und dessen
Namen Schängel: Dieser findet
seinen Ursprung in der Zugehörigkeit
von Koblenz zu Frankreich (1794-1813).
Er bezeichnet die damals geborenen
deutsch-französischen Kinder, die oft
den Namen Jean (Johann oder Hans)
trugen. Der Koblenzer Mundart geschuldet
wurde aus „Jean“ meist „Schang“,
daraus entwickelte sich Schängel, eine
Verniedlichung des Schang. Der Schängelbrunnen
ist ein Wahrzeichen der Stadt
und steht auf dem Rathaushof.