Aschl setzt auf den deutschen Markt

Aschl setzt auf den deutschen Markt

Aschl setzt auf den deutschen Markt und will die Nummer eins in Europa werden!

Der Entwässerungsspezialist Aschl aus Pichl bei Wels setzt bei seiner Expansion voll auf den deutschen Markt. Innerhalb von fünf Jahren will das innovative Familienunternehmen zur Nummer 1 in Europa aufsteigen, die Exportquote soll dann 80 Prozent betragen.

„Deutschland wird für uns der wichtigste Absatzmarkt“, ist Firmengründer Ing. Roman Aschl überzeugt.

„Wir wollen dort 4500 neue Kunden gewinnen, dann sind wir die Nummer 1 in Europa.“ Mit acht Außendienstmitarbeitern wird heuer das Ziel erreicht, in allen deutschen Bundesländern vertreten zu sein. „Das wird sich nachhaltig auf Umsatz und Export auswirken. In Deutschland schätzt man unser Service und intensives Eingehen auf Kundenwünsche sehr“, freut sich Roman Aschl. „Wir bieten dort innovative Lösungen an, wo Serienartikelhersteller längst ausgestiegen sind.“

Kunden von Aschl sind vor allem Installateure, Baufirmen, Lebensmittelhersteller und Anlagenbauer. Hochqualitative Entwässerungs- und Rohrleitungskomponenten aus Edelstahl sind mittlerweile in den besten Häusern Standard, zum Beispiel in der ersten Passivhaustherme Europas in Bamberg, beim Nudelhersteller Riesa, Fruchtsaftproduzenten „Beckers bester“ oder badischen Spitzenwinzer Salwey. In Österreich setzen zum Beispiel Edelbrenner Hans Reisetbauer oder die Wein-Schwergewichte Wolfgang Ott, Fred Loimer und F.X. Pichler auf Entwässerungstechnik von Aschl.

Zahlreiche Patente und Entwicklungen sichern Aschl den technologischen Vorsprung.

Wie zum Beispiel die Entwässerungsrinne „Securin“ für Parkhäuser, die Bauherrn Kosten und Ärger spart und technisch überlegen ist. Bei der Weltleitmesse für Abwassertechnik, der IFAT in München im Mai, präsentierte Aschl völlig neu konzipierte Fettabscheider, die leichter sind, weniger kosten und zudem bei den Normprüfungen bestechende Werte liefern.

Die Aschl GmbH erzielt mit 50 Mitarbeitern einen Umsatz von 10 Millionen Euro, bei einer Exportquote von 25 Prozent. Umsatz und Mitarbeiterzahl sollen sich in den nächsten fünf Jahren verdoppeln. Bereits 2016 wird der Neubau des gesamten Betriebes unweit des jetzigen Standortes fertiggestellt sein. Sechs Millionen Euro werden investiert.

Das Potenzial des vor 20 Jahren gegründeten Unternehmens sind die Mitarbeiter und deren Ideen.

Diese Quelle sprudelt dank Motivation und Teamgeist so sehr, dass zuletzt ein professionelles Innovations-Management installiert wurde. „Damit haben wir den Grundstein für starkes Wachstum gelegt“, ist Roman Aschl sicher. „Wir haben sensationelle Mitarbeiter und ein sensationelles Team, dafür kann man nur dankbar sein.“

Den anfänglichen Markennamen hat Roman Aschl zum Jahreswechsel auslaufen lassen: „Weil ähnliche Begriffe in Europa mittlerweile inflationär geworden sind, wir aber nicht mit anderen verwechselt werden wollen.“ Deshalb gibt es jetzt für ganz Europa nur noch den einheitlichen Gründernamen „Aschl“ mit dem Zusatz „Edelstahl in Bestform“ – einzigartig, unverwechselbar, ein Maßstab am europäischen Markt und eine Qualitätsmarke mit großem Potenzial.
Die Entwicklung der Aschl GmbH weist stetig nach oben. Der bekannte amerikanische Traum „Vom Tellerwäscher zum Millionär“ hieße in Pichl wohl nicht minder spannend „Vom Sargeinlagenkleber zum Chef einer europäischen Topfirma“. Roman Aschls erste bezahlte Tätigkeit war es tatsächlich, Sargeinlagen zu kleben, bevor er mit der Lehre zum technischen Zeichner begann. Auch der erste Unternehmensstandort, eine schlichte Garage, mutet abenteuerlich an. Der jetzige, zweite Standort platzt bereits aus allen Nähten. Der Neubau, bei dessen Planung übrigens die Mitarbeiter voll eingebunden sind, ist bereits auf Schiene.

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Bildinfo: von links: Wilhelm Götzendorfer (Einkauf), Geschäftsführer Ing. Roman Aschl, Petra Lüftinger (Buchhaltung), Wolfgang Gotthalmseder (Lager/Logistik)
 ©Aschl GmbH

Edelstahl in Bestform