Sichere Entwässerung im Familien-Spa

Publikation: IKZ
Verlag: STROBEL VERLAG GmbH & Co. KG
VÖ: Jänner 2026
Website: www.ikz.de

Sichere Entwässerung im Familien-Spa


Aschl-Badrinnen sichern Beckenumgänge, Saunen und Duschen in neuer Wellnessanlage

Im neu erweiterten Wellness- und Naturhotel Tonihof in Langdorf im Bayerischen Wald spielt die Entwässerungstechnik eine zentrale Rolle. In den stark frequentierten Nassbereichen sollten nicht nur funktionale, sondern dauerhaft sichere und korrosionsbeständige Lösungen verbaut werden. Die Wahl fi el auf die Badrinnen „SPArin“ und passende Sonderanfertigungen von Aschl – gefertigt aus Edelstahl V4A und ausgelegt für die speziellen Anforderungen chlorhaltiger Umgebungen.

Der Tonihof entwickelte sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten vom bäuerlichen Familienbetrieb zu einem modernen Wellnesshotel mit vielfältigem Freizeitangebot. 2024 wurde das Haus um einen Neubau mit erweitertem Spa-Bereich ergänzt. Auf rund 3500 m² entstanden sechs Pools, sechs Saunen, ein Schneeraum sowie ein separater Kinderbereich. Für die Entwässerung der neuen Bade- und Wellnessflächen übernahm die Firma Kitzberger Gastrodesign GmbH die Planung und Umsetzung der haustechnischen Installationen. „Wir suchten eine Lösung, die möglichst lange einsatzbereit ist“, erläutert Johann Kitzberger, Projektleiter der Kitzberger Gastrodesign GmbH. „Gerade im Schwimmbadbereich tritt häufig chlorhaltiges Wasser über, deshalb musste das Material robust sein. Zugleich sollte sich die Technik harmonisch in die Architektur einfügen.“ Die Projektverantwortlichen entschieden sich für die Edelstahlrinnen „SPArin“ von Aschl, die in Sauna, Duschen, Schneeraum und Beckenumgängen eingesetzt wurden. Im Schwimmbadbereich verarbeitete Aschl insgesamt 40 Sonderanfertigungen, um die Badrinnen exakt an die baulichen Gegebenheiten anzupassen. „Vor Ort stellten wir fest, dass der Bodenaufbau für eine sichere Installation nicht hoch genug war“, berichtet Mario Kokot, Projektverantwortlicher bei Aschl. „Wir haben daher vierzig Aufsatzrahmen als Zwischenlösung gefertigt. So konnte die Rinne bündig und ohne Zwischenräume eingelegt werden.“ Durch den Werkstoff Edelstahl V4A bleibe die Konstruktion auch bei dauerhafter Chlorwasserbelastung beständig. Technisch basiert die „SPArin“ auf einer kombinierten Oberflächen- und Hinterläufigkeitsentwässerung. Über Drainagelöcher wird nicht nur die sichtbare Fläche entwässert, sondern auch die obere Dichtebene. Der umlaufende Klebeflansch verhindert, dass Feuchtigkeit in den Bodenaufbau eindringt. Dadurch wird die Bildung von Stau- oder Sickernässe reduziert, und Fliesen- sowie Fugenaufbau werden nachhaltig geschützt. Die 8 mm schmale Einlaukante ermöglicht ein sicheres Begehen im Barfußbereich. Das integrierte Rinnengefälle und die V-Kantung sorgen dafür, dass auch geringe Wassermengen zuverlässig abgeführt werden. In Kombination mit Sanitärabläufen wie dem „SINKclear Midi“ ergibt sich ein aufeinander abgestimmtes Entwässerungssystem, das sowohl in Ruhe- als auch in Stoßbelastungsphasen stabil arbeitet. Für den Hotelbetrieb spielt auch die Wartung eine wichtige Rolle. Die „SPArin“ besitzt eine totraumfreie Hygieneform, sodass alle Bereiche zugänglich und leicht zu reinigen sind. „Die Badrinnen sind im Handumdrehen sauber“, betont Inhaber Michael Probst. „Das verschafft uns wertvolle Zeit im täglichen Betrieb.“ Zugleich hebt er den praktischen Nutzen hervor: „Eine schmale Entwässerungslinie wirkt unscheinbar, hat aber große Wirkung, da sie die die Sicherheit im Barfußbereich deutlich erhöht.“

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